Dalmatiner und Kinder

Hunde egal welcher Rasse hören freiwillig nur auf Kinder, wenn sie sich etwas
 davon versprechen, wie ein Leckerli oder so - es sei denn, eine enge Beziehung entsteht durch viel Liebe und Geduld...

Es ist schön, wenn die Kinder gemeinsam mit einem Hund aufwachsen - allerdings
muss der Umgang miteinander geübt werden, damit weder der Welpe noch das Kind Angst bekommt
 und auch keine Aggressionen entstehen.

Für besonders vorsichtige Kinder kann ein kleiner Welpe wie eine Therapie sein...
Der Körperkontakt tut beiden gut und hilft, Berührungsängste abzubauen.

Und auch viele Jungs sind erstaunlich zärtlich mit den kleinen Wesen.

Es ist wichtig, dass Kinder nicht versuchen, die zappelnden Kerlchen herum zu tragen,
 da bei einem Sturz die Gelenke der Welpen verletzt werden könnten.

Ein gut sozialisierter Hund hat keine Probleme mit Kindern - weder Angst noch Aggressionen, aber auch das muss man sich “erarbeiten”.

Ein Bild des Vertrauens... aber das Kind wird lernen müssen, dass nicht jeder Hund sich den Stock einfach wegnehmen lässt.

Mit viel Liebe und Geduld kann man dem Welpen schon beibringen,
dass er die Berührung dulden kann, auch während er frisst - und dass er darauf vertrauen kann, dass ihm keiner den Knochen wegnehmen will.
 Aber diese Übung muss früh begonnen, mit dem eigenen Hund
und nur unter Aufsicht der Eltern durchgeführt werden,
 bis der Hund 100% Vertrauen gefasst hat.
 
Ansonsten gilt: Finger weg, wenn der Hund frisst.

20.06.caterina+bailey02

Ältere Kinder (eher als Kleinkinder) haben die Ruhe, Geduld und das Feingefühl, um auch den schon größeren Hunden
 einen Welpen nahe zu bringen, ohne Eifersucht aufkommen zu lassen.

20.06.caterina+sheila02

 

- ”Hunde sind wundervolle Wesen, ihre Anhänglichkeit und Treue ist bedingungslos” - *

In vielen Büchern kann man lesen, dass der Dalmatiner ein lauf- und lernfreudiger, zutraulicher, anhänglicher Hund ist,
der seine Familie liebt und notfalls auch verteidigt.

Diese Seite hier ist aufgrund der vielen Nachfragen nach Dalmatinern und ihrer Beziehung zu Kindern entstanden.
 Ich hoffe, diese Bilder zeigen, dass der verspielte Schmuse- und Familienhund sensibel genug ist, zu begreifen,
 dass Kinder zur Familie gehören wie vielleicht andere Haustiere auch, und dass diese geliebt
 und respektiert werden, unter Umständen sogar beschützt.

 Dem ersten Satz möchte ich nur insofern widersprechen, dass gerade bei den sensiblen Dalmatinern die Treue
 nicht ganz bedingungslos ist: Diese Hunde sind intelligent genug,
 um zu spüren, wer sie versteht und es gut mit Ihnen meint. Darum gibt es mehrere Bedingungen, um aus Ihrem Hund einen treuen und glücklichen Hund zu machen: liebevoller Umgang in harmonischem Zusammenleben,
 genügend gemeinsame Zeit (mindestens 4 Std. täglich - ideal wäre dabei auch mal ein gemeinsames Spiel),
genügend Auslauf (mindestens 1 Std. täglich), gute Erziehung und geeignete Ernährung.

Da der Dalmatiner ein großes Laufbedürfnis hat und gerade ein Welpe wie ein Baby rund um die Uhr versorgt
werden muss, möchte ich jungen Familien raten, mit dem Kauf eines Dalmatiners so lange zu warten, bis
Ihr eigenes Kind “aus dem Gröbsten raus” ist und Sie Zeit für noch eines hätten.
Dann erst kann man davon ausgehen, dass keiner von der Familie unter- oder überfordert, und dadurch
 frustriert sein wird, - Mensch wie Hund.

Es ist so wichtig, dass alle miteinander glücklich sind - nur dann wird der Hund für Sie
 ein anhänglicher Lebensgefährte sein und für Ihr Kind ein treuer Freund und Wegbegleiter.

*Zitat aus dem Vorwort von Lilly Barmettler in ihrem Buch “Dalmatiner”

 

Wenn man die Regeln beherrscht, dann wird der Hund zum treuesten Freund Ihres Kindes.